Bewusstsein ist ansteckend.
Wie ein neuer Ton durch ein Unternehmen wandert.

Eine Bereichsleiterin sitzt in ihrer Besprechung mit dem Geschäftsführer und bemerkt, dass er heute länger zuhört als sonst, dass er fragt und auch Stille zulässt, die sonst immer gleich gefüllt worden war. Sie kann nicht genau sagen, was es ist, und merkt, wie sie selbst ruhiger wird. Nachmittags im Meeting mit ihrem eigenen Team hört sie länger zu, als sie es eigentlich vorhatte.

Das liegt wohl daran, dass Bewusstsein ansteckend ist. Menschen spüren sofort, wenn jemand anders wird, und sie reagieren darauf, lange bevor darüber ein Wort gesprochen wird. Sobald sich jemand verändert, beginnen die anderen mitzuschwingen.

So kann eine kleine Veränderung von einem zum anderen und von Team zu Team wandern. Sie verzweigt sich wie ein Fluss, der immer feinere Arme findet, und erreicht nach und nach auch die Stellen, an die niemand gedacht hätte.

Bewusstsein ist ansteckend Aus einem orangen Mittelpunkt verzweigt sich ein feines Netz in alle Richtungen, wie ein Fluss, der immer feinere Arme findet und überallhin reicht.

Werner, der Werkstattmeister, hat bemerkt, dass der Geschäftsführer seit einer Weile anders mit ihm spricht. Und bald spricht auch er selbst so mit seinen Leuten. Einer gibt eine Aufgabe ab, ein anderer traut sich endlich eine Frage, die er lange mit sich herumgetragen hat.

Und so wandelt sich, fast unbemerkt, der Ton im ganzen Unternehmen. Er liegt in den Gesprächen, in den Entscheidungen und im Umgang miteinander, bis irgendwann niemand mehr genau sagen kann, bei wem das alles eigentlich begonnen hat.

Warum diese Veränderung bei der Führung selbst beginnt, lesen Sie im Einblick zur eigenen Reifung.

Buchcover: In Bewegung ist das Lenken leicht

Wie sich ein neuer Ton durch ein ganzes Unternehmen verbreitet, erzählt unser Buch „In Bewegung ist das Lenken leicht“ am Beispiel eines mittelständischen Produktionsunternehmens.

Der beste erste Schritt ist ein Gespräch.

sprechen@authentica-coaching.de